Meister Wenzels Wasserkunst

Europas noch einzigartige historische maschinelle Röhrenbohrerei steht im erzgebirgischen Friedebach.

 

Holzwasserleitungen wurden schon 500 vor der Zeitrechnung im Römischen Reich angewandt. Um 1700 wurde das Handwerk von den Germanen übernommen und bis in das vorige Jahrhundert noch zur Trinkwasserversorgung bzw. für die Entwässerung im Bergbau genutzt.

Röhrmeister Hans-Jürgen Wenzel ist der letzte seiner Zunft, bestätigt Dr. Klaus Grewe, Vorsitzender der Frontinus - Gesellschaft in Bonn, welche die Wasserversorgung im Mittelalter erforscht.

Er stellt noch Wasserverteiler aus Holz her so wie z.B. im Klosterturm Riesa oder auch Schwengelpumpen, die im Gradierwerk Bad Berka Salzwasser heben.

Wasserkunst und Röhren bohrt der Friedebacher für Denkmale, Privatbestellungen oder wie unlängst eine Dampfzuführung für Nickelsulfat.

H.-J.Wenzel's Schauvorführungen sind sehr Interessant und werden gern besucht, z.B. von Studentengruppen und technisch Interessierten.

Für eine Vorführung kontaktieren sie uns bitte über das Formular oder per Telefon.